Peinliche Schlappe für Tochtergesellschaft von Video Buster
Samstag 30. Juni 2007 von webmaster
Pressemitteilung der Firma Cybermaxx :
Peinliche Schlappe für Tochtergesellschaft von Video Buster:
Verbreitung von Pornografie an Minderjährige gestoppt
Angebliche Saubermänner haben keine „weiße Weste“
Pulheim, den 29. Juni 2007. Das Landgericht Hamburg hat am 18. Juni 2007 gegen die Kirchberg Logistik GmbH, Hannover, eine einstweilige Verfügung wegen des ungeschützten Verbreitens von Pornografie an Minderjährige erlassen (Aktenzeichen: 327 O 389/07). Bei Kirchberg Logistik handelt es sich um eine Tochtergesellschaft der Video Buster Dienstleistungsgesellschaft mbH, Seesen. Diese wird geführt von dem Geschäftsführer Andreas Grebenstein. Das Landgericht sah es als glaubhaft gemacht an, dass die Kirchberg Logistik GmbH auf der von ihr betriebenen Webseite sexyfilms.de vollkommen ungeschützt und für Minderjährige jederzeit erreichbar Pornografie angeboten hatte. „Ich war geschockt: Es war buchstäblich kinderleicht, ohne Altersschutz auf sexyfilms.de pornografische Bilder abzurufen“, sagte ein Zeuge.
Antragstellerin in dem Hamburger Verfahren war die Pulheimer CyberMaxx GmbH.
Diese war unlängst auf Betreiben der Kirchberg Logistik GmbH vom Landgericht Hannover ohne mündliche Verhandlung mit einer einstweiligen Verfügung belegt worden, weil sie angeblich pornografische Webseiten ohne Altersverifikation betrieben und abgerechnet hatte. Der Vortrag von Kirchberg Logistik war zwar in wesentlichen Teilen unzutreffend; jedoch hatte sich die CyberMaxx GmbH zur Vermeidung von Kosten dazu entschlossen, die einstweilige Verfügung anzuerkennen. Video Buster-Chef Grebenstein hatte daraufhin in einem Interview mit der Zeitschrift Web e-line mit der angeblich „gewonnenen Klage“ geprahlt. Diese sei ein „Präzedenzfall“. Die Video Buster GmbH bezeichnete er als „seriösen Anbieter“ von Pornografie. Mit der Seite sexyfilms.de habe sich sein Unternehmen „mit legalen Mitteln“ am Markt platziert. Online-Anbietern warf er vor, sich nicht um den Jugendschutz zu kümmern. Grebenstein selbst stellte sich als Hüter des Jugendschutzes dar. Gemeinsam mit der Mediatainment Publishing GmbH, Sehnde, lud Grebenstein für den 11. Juli zu einer Konferenz ein, angeblich um eine „Strategie“ anzubieten, wie „illegale“ Angebote zur Einhaltung des Jugendschutzes gezwungen werden könnten.
„Herr Grebenstein als Ober-Jugendschützer sollte wissen, dass die Verbreitung von Pornografie an Minderjährige strafbar ist“, sagte ein Sprecher der Cybermaxx GmbH in Pulheim. „Es ist erstaunlich, dass ein Unternehmen der Gruppe des Herrn Grebenstein ungeschützt Pornografie im Internet verbreitet, während Grebenstein gleichzeitig vollmundig „illegalen Online-Angeboten“ den Kampf ansagt. Wer sich mit Grebenstein einlässt, handelt buchstäblich auf eigenes Risiko.“
CyberMaxx erklärte weiter: „Der Schuss ist für Video Buster nach hinten losgegangen. Der Werberummel um den angeblichen Jugendschützer Grebenstein endet mit einer Blamage.“ CyberMaxx-Geschäftsführer Gapski forderte Online-Anbieter von Pornografie auf, eine Koalition gegen die zweifelhaften Bestrebungen von Video Buster zu bilden.
Dieser Beitrag wurde erstellt am Samstag 30. Juni 2007 um 01:54 und abgelegt unter Berichte, News. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Die Kommentare sind derzeit geschlossen, aber sie können einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.


